Birgit Kolewa löst Gaby Pieta als Sprecherin der Eschweiler Grünen ab

Zudem rückt Norbert Kowalewski als neuer stellvertretender Sprecher in den Vorstand des Ortsverbandes auf.

Die neue Ortsverbandssprecherin Birgit Kolewa und ihre Stellvertreter Dietmar Widell (l.) und Norbert Kowalewski bilden nun den geschäftssführenden Vorstand der Eschweiler Grünen.
Mit viel Beifall wurde die langjährige Sprecherin Gaby Pieta aus dem Ortsverbandsvorstand verabschiedet.
Lothar Pieta hat sein Amt als stellvertretender OV-Sprecher niedergelegt.

Etwas früher als zunächst geplant, aber genau zum richtigen Zeitpunkt haben die Eschweiler Grünen zwei personelle Wechsel an der Spitze ihres Ortsverbandes vollzogen: Bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch (11. März) wurde Birgit Kolewa einstimmig zur neuen Ortsverbandssprecherin gewählt. Neuer stellvertretender Sprecher ist Norbert Kowalewski, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde.  

Die beiden Grünen aus der Waldsiedlung bzw. aus Bergrath lösen die langjährige Ortsverbandssprecherin Gaby Pieta sowie ihren Schwager und bisherigen Stellvertreter Lothar Pieta ab. Hingegen bleibt Grünen-Routinier Dietmar Widell, der auch die Stadtratsfraktion anführt, wie vorgesehen noch (mindestens) ein Jahr als stellvertretender Ortsverbandssprecher und Kassierer im Amt.

Birgit Kolewa, Dietmar Widell und Norbert Kowalewski bilden fortan also den geschäftsführenden Vorstand des knapp 40 Mitglieder starken Ortsverbandes. Komplettiert wird die OV-Spitze von den Beisitzenden Jens Himmler, Horst Paul und Betty Thelen.

Vorstandsneuwahlen wären bei den Eschweiler Grünen eigentlich erst im Frühjahr 2027 fällig gewesen. Gaby und Lothar Pieta hatten kürzlich aber aus persönlichen Gründen ihren vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Auf der Jahreshauptversammlung legten sie ihre Ämter nun auch förmlich nieder – und zwar ohne jeden Groll: Beide sagten unter Beifall zu, weiter aktiv bei den Grünen mitzumachen, künftig aber eben nur noch als einfache Mitglieder ohne Vorstandsverantwortung.    

Die 15 anwesenden Mitglieder verständigten sich anschließend darauf, die beiden freigewordenen Posten zunächst für ein Jahr neu zu besetzen. Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung im kommenden Jahr wird dann turnusgemäß die Neuwahl des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung stehen.

Die neuen Vorstandskräfte Birgit Kolewa (54 Jahre) und Norbert Kowalewski (58) sind beide erst vor gut einem Jahr zu den Eschweiler Grünen gestoßen. Im Ortsverband starteten die Neulinge mit großem Engagement und gehörigem Tatendrang aber gleich richtig durch. Beide gehören inzwischen auch der grünen Stadtratsfraktion als sachkundige Bürger*innen an.

„Norbert und ich haben uns bei den Eschweiler Grünen von Anfang an gut aufgehoben gefühlt und die lokale Politik schnell als reizvolles politisches Betätigungsfeld für uns entdeckt. Und wir haben auch schon einige Ideen entwickelt, mit denen wir die Partei in Eschweiler weiter nach vorn bringen und in unserer Heimatstadt für frischen grünen Wind sorgen möchten“, erklärt die neue Grünen-Sprecherin Birgit Kolewa.

Ihr Stellvertreter Norbert Kowalewski sieht es ähnlich: „In Zeiten, in denen demokratiefeindliche rechtspopulistische Kräfte an Einfluss und Zuspruch gewinnen, ist der aktive Einsatz für eine lebendige, wehrhafte Demokratie und für ein gutes gesellschaftliches Miteinander aller in Eschweiler Menschen wichtiger denn je. Dazu gehört für mich auch, nicht nur zu reden und zu fordern, sondern zu handeln und ganz konkret politische Verantwortung vor Ort zu übernehmen. Gemeinsam mit Birgit, Dietmar und dem gesamten Ortsverband möchte ich die Eschweiler Grünen größer und stärker machen.“

Solche Worte hört auch die bisherige OV-Sprecherin Gaby Pieta gern: „Für mich persönlich und auch für Lothar war nun einfach der Zeitpunkt gekommen, die Leitungsverantwortung bei den Eschweiler Grünen in jüngere Hände zu legen. Immerhin sind wir beide auch schon um die 70 Jahre alt.  Wenn dann Menschen bereitstehen, die so viel Elan und Feuer für die grüne Sache mitbringen wie Birgit und Norbert, fällt es nicht allzu schwer, sich aus der ersten Reihe zu verabschieden.“             

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