Nach wie vor tut Wirtschaftsministerien Katherina Reiche (CDU) alles dafür, das klimaschädliche und immer teurer werdende Heizen mit Gas oder Öl vor dem Aussterben zu bewahren. Dabei sind sich die meisten Experten längst einig: Das bessere Heizsystem für Gegenwart und Zukunft ist die mit Ökostrom betriebene Wärmepumpe.
Warum dies so ist, erklärt Josef Peuker von den Klimafreunden Rhein-Berg am Mittwoch, 27. Mai, ab 19 Uhr bei einem öffentlichen Vortagsabend der Eschweiler Grünen im Talbahnbahnhof (Raiffeisenplatz 1-3). Herzlich eingeladen sind alle, die sich umfassend über die moderne Heiztechnik informieren möchten. Besonders interessant werden dürfte der Vortrag für Hausbesitzer*innen, die mit dem Gedanken spielen, ihr bereits bestehendes Wohnhaus umzurüsten, aber noch unsicher sind, ob die Wärmepumpe auch für ältere Bestandsgebäude eine gute Lösung ist.
Denn einerseits wird immer mehr Menschen bewusst, dass ein großer Anteil der CO₂-Emissionen im Wohnbereich auf das Heizen zurückzuführen ist und dass die Abhängigkeit von importiertem Öl und Gas große Kosten- und Versorgungsrisiken birgt. Andererseits sorgen die aktuellen politischen Diskussionen rund um das Gebäudeenergiegesetz für Verunsicherung: Welche Anforderungen und Vorgaben gelten künftig? Und wieviel kostet mich und was bringt mir der Umstieg unterm Strich?
In seinem Vortrag „Wärmepumpen im Bestandsgebäude“ erklärt Josef Peuker fundiert und praxisnah,
► wie eine Wärmepumpe funktioniert
► welche Voraussetzungen für eine optimale Nutzung erfüllt sein sollten
► welche Wärmepumpen-Systeme es gibt und welche Vor- und Nachteile sie bieten
► welche technischen Anpassungen im Bestandsgebäude erforderlich sein können.
Dazu gibt es einen Überblick über Kosten und Fördermöglichkeiten. Zudem räumt Peuker mit verbreiteten Negativ-Mythen rund um die Wärmepumpe auf. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.
Josef Peuker (68) ist pensionierter Ingenieur der Elektrotechnik und widmet sich heute ehrenamtlich der Aufgabe, Menschen dabei zu unterstützen, Energie effizienter und umweltfreundlicher zu erzeugen und zu nutzen. Er ist Wärmepumpenbotschafter beim Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V., engagiert sich in der Organisation von Solarcamps beim Verein Solarcamp for Future und wirkt zudem bei den Klimafreunden Rhein-Berg mit.
Der Eintritt zum Vortragsabend am 27. Mai ist frei. Aus organisatorischen Gründen bitten die Eschweiler Grünen aber um Anmeldung per E-Mail: infogruene-eschweiler.de